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Das Sektionaltor
Unter einem Sektionaltor versteht man ein Tor, das sich zum Verschließen einer Halle oder Garage
nutzen lässt und die als Besonderheit eine horizontale, ganz selten eine vertikale Einteilung in
rechteckige Segmente vorzuweisen hat. Die Sektionen können durch Gelenke oder Ketten miteinander
verbunden sein. Seitlich finden sie Aufnahme in Laufschienen, in denen das rollengeführte Tor
gesteuert wird. Anders als bei einem Rolltor läuft das Sektionaltor erst senkrecht nach oben bevor
es die waagerechte Endposition unter der Decke erreicht. Ist das Tor geöffnet worden, liegt das
Sektionaltor oberhalb des Torsturzes waagerecht, parallel zur Raumdecke.
Die Gestaltung der Sektionen kann unterschiedlich sein und vom Bedarf beim Gebrauch abhängen.
Soll das Sektionaltor z.B. bei schlechtem Wetter geschlossen bleiben können, dahinter aber in einer
Halle dennoch Arbeit stattfinden können, so bietet es sich an, das Tor mit lichtdurchlässigen
Kunststoffglaselementen zu füllen. Das ist besonders auch dann sinnvoll, wenn das Sektionaltor noch
eine sogenannte Schlupftür hat, d.h. eine für Personen durchlässige Tür, die aber Wärmeverluste aus
dem Halleninneren verhindert.
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Bei Garagen oder Hallen, in denen nichts produziert wird, wird man eher auf vollflächige Sektionen
zurückgreifen, um z.B. Fahrzeuge vor neugierigen Blicken zu schützen. Diese vollflächigen Sektionen gibt es in
Standard weiß mit unterschiedlichen Prägestrukturen. Auch aufgezogene Folien z.B. aus Holzmuster machen heutzutage
die Tore von Holztoren kaum unterscheidbar.
Ein als Sicherheitsprofil ausgelegtes Bodenprofil verhindert beim Schließen des Tores die Gefahr des
Einquetschens.
Alle Bauteile werden nach ISO Normen klassifiziert, wobei die angehängte Ziffer Auskunft über den Wärmedämmwert
gibt. Eine höhere ISO Ziffer bietet folglich größeren Wärmeschutz.
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